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Historisches: |
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Die Franken (= die Mutigen,
die Kühnen, die Freien) wurden ab 250 n. Chr. erstmals urkundlich erwähnt.
Das Volk der Franken entstand durch einen Zusammenschluss mehrerer rhein-
und wesergermanischen Stämme. Die äußeren Grenzen im 4. Jahrhundert stellten
Toxandrien (Nordbrabant), Flandern bis zur Nordsee, Gallien, Seine und
Loire, Köln und die Mosel bis zu den Ardennen dar. |
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Zur Großmacht wurden die
Franken durch die Eroberungen des salfränkischen Merowingers Chlodowig I.
(ca. 500 n. Chr.), der als der erste bedeutende Frankenkönig gilt. Er war
verantwortlich, dass die Franken zum römischen Christentum übertraten. Des
Weiteren förderte der die Verschmelzung von Golloromanen und Franken, woraus
im Laufe der Jahrhunderte die französische Kultur entstand. |
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Dank Chlodowig I. begannen
ab dem 5. Jahrhundert die Franken mainaufwärts ins heutige (Ost-) Franken
zu ziehen. Die erste bedeutende Stadtgründung war Würzburg (um 560 n. Chr.).
Unsere Stadt Ochsenfurt wurde erstmals 725 n. Chr. urkundlich erwähnt.
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Die größte Ausdehnung und
politische Bedeutung errang das Frankenreich unter „Karl dem Großen“. Im
Jahr 800 n. Chr. wurde er im Petersdom zum römischen Kaiser zum Dank für den
Schutz der römischen katholischen Kirche und des Papstes ernannt. Er trat
damit die Nachfolge der römischen Cäsaren an. |
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Der einzige Sohn und somit
Erbe des Reiches von Karl dem Großen war Ludwig der Fromme. Mit dessen
Söhnen begann der Zerfall des Frankenreiches. Begünstigt durch die
fränkische Erbteilung und der kulturellen Auseinanderentwicklung in den
germanischen Ostteil (Ostfranken = Deutschland) und den romanischen Westteil
(Westfranken = Frankreich) wurde das Reich in drei Teile aufgeteilt. Den
mittleren Teil bekam Lothar (=Lothringen), den Westteil Karl der Kahle
(=Frankreich) und den Ostteil Ludwig der Deutsche. |
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In Ostfranken, auch
Mainfranken genannt, führten nach vorgenannter Zeit die Fürstbischöfe von
Würzburg den Titel „Herzog von Franken“. Aber sie beherrschten nicht einmal
ein Drittel des ehemaligen Stammesherzogtums. Es entstanden viele relativ
kleine Territorien, wie zum Beispiel die Hochstifte Würzburg und Bamberg,
die Burggrafschaft Nürnberg und später die Fürstentümer Ansbach und
Bayreuth, die Grafschaften Pappenheim, Henneberg, Hohenlohe, Limburg,
Castell, Schwarzenberg sowie die Reichsstädte Rothenburg, Schweinfurt,
Dinkelsbühl und vor allem Nürnberg mit seinen Ablegern Windsheim und
Weißenburg. |
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Im ausgehenden Mittelalter
lag aber auch die Blütezeit der vielen kleinen Gebiete und Reichsstädte, wie
die vielen Bauwerke der Gotik und Renaissance, vor allem Rathäuser und
Kirchen, bewiesen. Als Beispiele sind hier Ochsenfurt, Volkach, Coburg,
Bamberg, Schweinfurt, Nürnberg, Würzburg genannt. |
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Nach dem 30-jährigen Krieg
(1618 – 1648) begann in Franken nun die große Zeit der Residenzstädte.
Bedeutende Meister wie Balthasar Neumann schufen Bauwerke wie die Residenzen
von Würzburg, Bamberg, Pommersfelden, Ansbach und Bayreuth. In den ehemals
bedeutenden Reichsstädten (z.B. Nürnberg) finden sich dagegen kaum
nennenswerte Baudenkmäler aus dieser Zeit. |
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1803 – die schlimmste
Zeit der Franken beginnt: |
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Aufgrund des von Napoleon
herbeigeführten Reichsdeputationshauptschlusses kam Franken 1803 zu Bayern.
Die Reichsstadt Nürnberg folgte 1806.
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Im 19. Jahrhundert
entstanden die drei Regierungsbezirke Ober-, Mittel- und Unterfranken nach
französischem Modell als reine Verwaltungseinheiten ohne nennenswerten
politischen Einfluss. Während des Dritten Reiches war Franken wie das übrige
Deutschland in so genannte Gaue (Franken, Mainfranken, Bayerische Ostmark)
eingeteilt. Vor allem die Nazis in Nürnberg und der Missbrauch
mittelalterlicher Traditionen wie bei den Reichsparteitagen und natürlich
die Nürnberger Gesetze belasten den Namen Franken bis heute. Wie alle
Gebiete büßte auch Franken schwer für die Politik der Nazis. Die Zerstörung
von Würzburg und Nürnberg sowie vieler anderer kleinerer Städte und Dörfer
führten auch zu unersetzlichen Verlusten von Kulturgütern. |
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Seit den 80er Jahren des
20. Jahrhunderts wurde von Bewohnern Frankens eine Loslösung von Bayern als
eigenes Bundesland gefordert, die sich unter anderem in der Organisation
„Fränkischer Bundschuh“ und heute in „Fränkischer Bund e.V.“ organisieren.
Diese immer wieder geforderte Loslösung spiegelt auch das Misstrauen der
Franken gegenüber „denen in München“ (Bayerischen Staatsregierung) wider.
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Der offizielle Tag der
Franken: |
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Der Bayerische Landtag hat
am 18. Mai 2005 die Einführung eines Tages der Franken beschlossen. Als
Datum wurde der 1. Juli festgelegt, weil an diesem Tag im Jahr 1500 das Alte
Reich in Reichskreise gegliedert wurde, darunter der Fränkische Reichskreis.
Dieser Akt wird als eine bedeutende Geburtsstunde des heutigen
Gemeinschaftsgefühls angesehen und dient daher als Grundlage für diesen
„Festtag“. Die Hauptveranstaltung des ersten Tags der Franken am 1. Juli
2006 fand im Rahmen der Landesausstellung „200 Jahre Franken in Bayern“ in
Nürnberg statt. Der Tag der Franken soll von nun an jedes Jahr in einem der
drei fränkischen Regierungsbezirke gefeiert werden. Aktuelle Informationen
über Folgetermine finden Sie unter:
www.tagderfranken.de |
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| Der Tag
der Franken in Ochsenfurt -
Wie alles
begann |
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Im
Juni 2007 erschien in der Tagespresse ein Artikel über den Tag der Franken
und dessen Entstehung. Angeregt davon informierte sich Peter Herbst von der
Tischtennisabteilung des TV Ochsenfurt was hinter diesem Gedanken steckt. Er
brachte in Erfahrung, dass bereits 2006 der erste offizielle "Tag der
Franken" in Nürnberg gefeiert wurde. Im Jahr 2007 sollte ein Tag der Franken
in Bamberg folgen. So reiste er mit Freunden am 01.07.2007 nach Bamberg. Was
aber dort geboten wurde, entsprach nicht den Vorstellungen der Ochsenfurter.
Bereits auf der Heimfahrt keimten die ersten Gedanken und wurden gegenseitig
ausgetauscht. Dies war die Geburtsstunde des "TVO Tischtennis - Tag der
Franken". |
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Da
die Tischtennisabteilung des TV Ochsenfurt schon länger eine Alternative
suchte, den sonst organisierten und durchgeführten Rosenmontagsball mit
einer anderen Veranstaltung zu ersetzen, war sofort klar, was daraus
entstehen würde. Schon am gleichen Abend und in den folgenden Tagen stand
das erste Konzept, und die führenden Verantwortlichen der Abteilung wurden
eingeweiht. Und die Akzeptanz über den Vorschlag war eindeutig. So eine
Veranstaltung darf in Ochsenfurt nicht fehlen! Sie soll eines der
Markenzeichen für die Zukunft der Tischtennisabteilung und für Ochsenfurt
werden.
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